„Wann kommt er nur?“, denke ich und schlinge meine Arme fester um mich. Der nasskalte Januar streckt seine Klauen nach mir aus und in meinem neuen Sommerkleid bin ich wahrscheinlich ein zu gutes Opfer. Aber egal. Heute ist ein besonderer Tag. Er kommt zurück von seiner langen Reise und ich freue mich ihn endlich wiederzusehen. Aufgeregt bücke ich mich und pflücke noch ein paar vereinzelte wilde Möhren ab. Ihre Samenstände sind fast vollständig abgefallen, aber ich denke, sie werden mir in der Vase noch die Zeit vertreiben, bis ich im Garten endlich die ersten Frühblüher ernten kann. Ich suche nach ihnen, schaue ob sie schön ihre Köpfe aus der Erde strecken. Und dann schaue ich auf, ja da ist es, ich kann es auch hören. Das leise Rascheln von Zweigen, eine Böe, die über die Wiesen streift und dann das Sausen des herannahenden Windes… oh ja.. ich fühle es… er ist in der Nähe, er kommt… Ich richte mich auf und laufe los. Laufe ihm entgegen. Nach so langer Zeit. Endlich ist er da. Die wilden Möhren landen vergessen am Wegesrand und wir fallen uns in die Arme. Endlich.


Hallo lieber Februar…. willkommen im Licht

Meine Gänse leben glücklich….

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